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Freigabe der Version Sage Lohn XL 2016.1.1

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Die Version 2016.1.1 für Sage Lohn XL ist durch unsere Qualitätskontrolle freigegeben.
Die Version 2016.1.1 muss von ALLEN ANWENDERN installiert werden.

 

Installation
1. Voraussetzung für die Installation dieser Version ist die Version Sage Lohn XL 2016.1.0.
2. Führen Sie vor dem Einspielen der vorliegenden Version Sage Lohn XL 2016.1.1 eine Datensicherung aller Mandanten durch.
3. Führen Sie unbedingt die Installation der vorliegenden Version zuerst auf dem Lohn-Server durch.
4. Wenn Sie für Ihre Arbeitsplätze
o die Variante "Arbeitsplatz über Netzlaufwerk" gewählt haben, ist eine Aktualisierung der Arbeitsplätze nicht notwendig.
Sollte in einer Folgeversion auch ein Arbeitsplatz-Update notwendig sein, werden wir Sie darüber informieren.
o die Variante "Arbeitsplatz mit lokalen Dateien" gewählt haben, ist eine Aktualisierung der Arbeitsplätze zwingend notwendig.
5. Ist der aktuelle Monat bereits abgerechnet und abgeschlossen, dürfen Sie mit der vorliegenden Version den bereits abgeschlossenen Monat NICHT nochmal abrechnen. Die Installation der vorliegenden Version muss dann nach dem Monatswechsel erfolgen.

 


Sage Lohn XL

 

Neu in der Version 2016.1.1
• Angaben Mitarbeiter – Austrittsgründe
Mit der Version 2016.1.1 wurde im Arbeitsbereich Angaben Mitarbeiter (Personal > Personaldaten) im Gliederungspunkt Ein- und Austritte die bisherige Spalte "Arbeitnehmer verstorben" in "Zusatzangaben Meldewesen" umbenannt und in eine Combobox umgewandelt.
Zukünftig muss hierüber die Angabe über den Tod des Mitarbeiters erfolgen. Alle weiteren Austrittsgründe sind lediglich für Maler und Lackierer vorgesehen (siehe hierzu "Maler Lackierer – UKM_AUMEL").
 
• Kurzarbeitergeld 2016
Mit der Version 2016.1.1 wurde der neue KuG-Programmablaufplan 2016 implementiert. Gleichzeitig wurden die Formulare für Kurzarbeit entsprechend der Vorgaben der Bundesagentur für Arbeit aktualisiert.
 
• Maler Lackierer – UKM_AUMEL
Ab Januar 2016 müssen Ausgleichsbeträge maschinell berechnet und im Datenträger über den Datensatz UKM_AUMEL gemeldet werden. Nähere Informationen hierzu finden Sie in der Dokumentation Maler Ausgleichsbeträge UKM_AUMEL in der Wissensdatenbank.
 
• Erstattungsfähige Aufwendungen zur betrieblichen Altersversorgung
Mit der vorliegenden Version 2016.1.1 ist es jetzt möglich, auch die Lohnarten
o 706 „DV zusätzlich AG“ und
o 707 „DV zusätzlich AN“
als erstattungsfähige Arbeitgeberaufwendungen im AAG-Verfahren im Feld Bewertung für Umlage-Erstattung (Stamm > Lohnarten > Lohnarten) zu kennzeichnen.
 

 

Wichtige Hinweise
• Öffentlicher Dienst – Lohnsteuerbescheinigungen 2015
Für alle Kunden, die Beiträge für eine umlagefinanzierte Zusatzversorgung an eine ZVK des öffentlichen Dienstes abführen, wird mit der vorliegenden Version 2016.1.1 weiterhin der ZVK-Korrekturbetrag nicht korrekt zur Berechnung der auszuweisenden Sozialversicherungsbeiträge auf der Lohn¬steuer¬bescheinigung berücksichtigt.
Für den Versand der Lohn¬steuer¬bescheinigungen werden wir daher spätestens Ende Februar eine Version zur Verfügung stellen, mit der dieses Problem behoben ist. Versenden Sie bis zur Bereitstellung dieser Version keine Lohnsteuer¬bescheinigungen für 2015 und 2016. Sollten die Lohnsteuerbescheinigungen bereits verschickt worden sein, müssen diese korrigiert, erneut erstellt und versendet werden. Ausführliche Hinweise zur Vorgehensweise finden Sie dann in der entsprechenden Bereitstellungsmail.
 
• Elektronisches Zahlstellenmeldeverfahren
 
o Fehlerhafter Dateiaufbau bei der Hinmeldung:
Ab der Version 2016.1.0 ist der Dateiaufbau des Datensatzes Kommunikationsdaten (DSKO) im Zahlstellenmeldeverfahren fehlerhaft. Dadurch kommt es zu Ablehnungen der Meldedatei durch die Datenannahmestellen.
 
o Fehlerhafter Import bei der Rückmeldung:
Bedingt durch die Versionsumstellung beim Zahlstellenmeldeverfahren von Version 01 auf Version 02 und eine damit einhergehende Änderung im Datensatzaufbau kommt es beim Import der Rückmeldungen der Krankenkassen an die Zahlstellen dazu, dass fehlerhafte Werte in den Sage Lohn XL importiert werden.
 
Diese Probleme im ZMV-Verfahren werden mit einer separaten Version (geplante Bereitstellung ca. Ende Januar 2016) behoben werden. Bitte erstellen und versenden Sie daher bis zum Vorliegen dieser Version keine Dateien im Zahlstellenmeldeverfahren und importieren Sie auch keine ZMV-Rückmeldungen der Krankenkassen in den Sage Lohn XL.
 
• Obergrenze Berufsgenossenschaft
Mit der Version 2016.1.1 stellen wir eine aktualisierte Version der UV-Datei zur Verfügung. Sollten Sie bei der Prüfung der Berufsgenossenschaftsdaten (Stamm > Sozialversicherung > Berufsgenossenschaft) feststellen, dass der Betrag der Jahres-Obergrenze nicht korrekt ist, installieren Sie die Version 2016.1.1, löschen im Anschluss den Datensatz für 2016 und kopieren den zuletzt gültigen Datensatz mit einer Gültigkeit ab 01.2016. Hierdurch werden die Daten für 2016 korrekt dargestellt.
 

 

Behobene Fehler


• Lohnsteuer-Anmeldung 2016
Mit der Version 2016.1.0 war der Versand von Lohnsteuer-Anmeldungen ab dem Anmeldungszeitraum 2016 nicht möglich. Das Problem wurde mit der Version 2016.1.1 behoben. Die Lohnsteuer-Anmeldung kann im MeldeCenter nun verschickt werden. Eine erneute Abrechnung ist nicht erforderlich.
 
• Jahresmeldung in Verbindung mit Märzklauselfällen im Januar
Wird im Januar 2016 ein Einmalbezug geleistet, der ins Vorjahr verbeitragt wird (sog. Märzklausel), so muss dieser Betrag mit einer Meldung Grund 54 gemeldet werden. Mit der Version 2016.1.0 wurde der Betrag der Märzklausel zusätzlich in den Meldegrund 50 mit einbezogen, mit der vorliegenden Version wird dies korrigiert.
o Sollten Sie die Meldungen für den Januar bereits abgesetzt haben, aktivieren Sie zur Korrektur im Folgemonat unter Monat > Rückrechnungen > Rückrechnungen durchführen > Generelle Rückrechnung eine generelle Rückrechnung für 01.2016.
o Falls Sie die Meldungen nur erzeugt aber nicht versendet haben, erstellen Sie die Meldungen erneut unter Monat > Sozialversicherung > Sozialversicherungsmeldungen > Meldungen erstellen und erzeugen die Dateien im Anschluss noch einmal.
 
• Durchschnitte
Mit der Version 2016.1.0 kam es unter Umständen dazu, dass fälschlicherweise sehr hohe Summen in den Durchschnitten gebildet wurden. Dies wurde mit der Version 2016.1.1 behoben.
Um zu prüfen, ob Sie von dem Problem betroffen sind, können Sie ein Protokoll der Durchschnitte über Personal > Be- und Abzüge > Abrechnungsvorgaben > Durchschnitte Funktionsmenü Protokoll  mit der Ausgabeoption "Durchschnittswerte" aufrufen.
Sofern unverhältnismäßig hohe Beträge in den Durchschnitt geflossen sind, ist ein Neuaufbau der Durchschnitte über Stamm > Lohnarten > Durchschnitte Funktionsmenü Neuaufbau Durchschnittswerte  für alle Mitarbeiter, alle angelegten Durchschnitte und dem Zeitraum 01.2015 bis 01.2016 erforderlich.
 
• Fehlermeldung im MeldeCenter bei der Statusabfrage der Beitragsnachweis¬dateien
Bei der Statusabfrage der Beitragsnachweisdateien konnte es zu einer Fehlermeldung bei den Dateien für die Datenannahmestellen mit der Betriebsnummern
o 01000251 - zuständig für die
- AOK Nordost (Region Mecklenburg-Vorpommern)
- AOK Rheinland/Hamburg (Bezirksdirektion Hamburg)
- AOK Nordwest (Region Schleswig-Holstein)
o 01000262 - zuständig für die
- AOK Nordost (Region Berlin)
- AOK Nordost (Region Brandenburg)
- AOK Sachsen-Anhalt
kommen.
Hier wurde im MeldeCenter eine Fehlermeldung dahingehend ausgegeben, dass der „DatensatzContent für den DBFEDSKOv20 nicht ausgegeben werden kann“.
Dieser Fehler wurde mit der vorliegenden Version 2016.1.1 korrigiert. Nach unserer Information wurden die betroffenen Beitragsnachweisdateien trotz des Fehlerhinweises an die zuständigen Krankenkassen weiter geleitet.

 

Hinweis:
Falls Sie die Beitragsnachweisdateien mit der Version 2016.1.0 bereits erstellt, aber noch nicht verschickt haben, empfehlen wir Ihnen, die Beitrags¬nachweis-dateien mit der vorliegenden Version 2016.1.1 neu zu erstellen und zu versenden.

 

 

Wenn Sie Fragen haben, zögern Sie nicht uns anzurufen.